Wasserinjektion und Unterwasseraushub sind eine neue Methode für den Aushub von Tiefbaugruben, die angewendet wird, um das Problem zu lösen, wenn herkömmliche Entwässerungsmethoden außerhalb und innerhalb der Grube aufgrund einer stabilen Verbindung zwischen Grundwasser und Flusswasser nicht durchführbar sind. Es wird eine Entwurfs- und Berechnungsmethode für die Wasserinjektion und den Unterwasseraushub bei Tiefbaugruben vorgeschlagen. In Kombination mit einem Tiefbaugrubenprojekt, das von Stahlspundwänden umgeben ist, wird ein Konzept für Wasserinjektion und Unterwasseraushub erstellt und ein numerisches Modell entwickelt, um die Belastungs- und Verformungsverhältnisse der Stützstrukturen beim erstmaligen Absenken des Wassers zur Bildung von trockenen Arbeitsbedingungen, anschließender Wasserinjektion zum Unterwasseraushub, Unterwasserbetonierung des Sohlbereichs und erneutem Wassersenken zu untersuchen sowie die Wasserinjektionhöhe zu optimieren. Die Ergebnisse zeigen: Die maximale Entwässerungstiefe bei der Bildung trockener Arbeitsbedingungen hängt von der Stabilität des Bodens am Grubenboden gegenüber Strömungssandeinbruch und Sickerwasserbildung ab, wenn die Aushubtiefe von 2 m auf 7 m erhöht wird, erhöht sich die horizontale Verlagerung der Stützstruktur um 53,6 %, der maximale plastische Bodenauswurf am Grubenboden nimmt allmählich auf 59,0 mm zu; bei erneuter Wasserinjektion zum Unterwasseraushub kann durch Erhöhung der Wasserinjektionshöhe die Auswurfform und horizontale Verlagerung der Stützpfähle effektiv verringert werden, die kritische Wasserinjektionshöhe beträgt 9 m, bei Überschreiten dieser Höhe nimmt die Wirkung zur Unterdrückung der Verformung ab. Die Dicke des Sohlenbetons hängt von dessen Auftriebsstabilität und Festigkeit ab, die Einbindetiefe der Stahlspundwände hängt von der Gesamtstabilität der Stützstruktur unter den Bedingungen des nochmals abgesenkten Wassers nach der Unterwasserbetonierung ab.