Das UV/Fe(Ⅲ)-Verfahren ist ein neues kombiniertes Verfahren zur Behandlung von komplexierten Schwermetallen. Dabei werden zunächst durch den Austausch mit Fe(Ⅲ) freie Schwermetallionen freigesetzt, anschließend werden organische Liganden durch UV-Bestrahlung abgebaut und schließlich werden komplexierte Schwermetalle durch basische Fällung entfernt. Als Zielkontaminanten wurden Cu(Ⅱ)-EDTA und Ni(Ⅱ)-EDTA verwendet und mittels des UV/Fe(Ⅲ)-Verfahrens entfernt. Durch den Vergleich der Entfernungseffekte und die Analyse des Mechanismus wird der interne Mechanismus der Unterschiede in der Wirksamkeit des kombinierten Verfahrens erläutert und entsprechende Optimierungsvorschläge gemacht. Die Ergebnisse zeigen, dass das UV/Fe(Ⅲ)-Verfahren eine deutliche Unterschiedlichkeit in der Entfernung von Cu(Ⅱ)-EDTA und Ni(Ⅱ)-EDTA aufweist, wobei die Entfernungseffizienz für Cu und Ni in den beiden komplexierten Schwermetallen bei 70 % bzw. 41 % liegt. Mittels Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC), Spektrophotometrie und Benzoesäure-(BA)-Sonde wurden die Hauptursachen der unterschiedlichen Entfernungseffekte von Cu(Ⅱ)-EDTA und Ni(Ⅱ)-EDTA identifiziert, nämlich der deutliche Unterschied in der Austauschwirkung von Fe(Ⅲ) auf Cu(Ⅱ) und Ni(Ⅱ) mit Austauschraten von 85 % bzw. 22 %. Der Austauschprozess von Ni(Ⅱ)-EDTA wurde hinsichtlich der Zugabemenge von Fe(Ⅲ) und der Reaktionstemperatur optimiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Optimierung der Reaktionstemperatur die Austauschwirkung von Fe(Ⅲ) auf Ni(Ⅱ)-EDTA deutlich verbessern kann. Durch Erhöhung der Reaktionstemperatur auf 35 ℃ stieg die Ni-Entfernungsrate von 41 % auf 60 %. Die Reaktionstemperatur ist im UV/Fe(Ⅲ)-Verfahren für die Entfernung von Ni(Ⅱ)-EDTA entscheidend, eine angemessene Temperaturerhöhung fördert die Austauschrate und verbessert damit die Entfernungseffizienz.