Während der Einflussperiode des Blüte von Cyanobakterien auf die Trinkwasserquelle produziert der Stoffwechsel der Cyanobakterien eine große Menge an Cyanobakterienorganischen Materialien (AOM), die leicht mit chlorhaltigen Desinfektionsmitteln reagieren und Desinfektionsnebenprodukte (DBPs) bilden, die die Qualität des Trinkwassers und seine Sicherheit gefährden. Die Effektivität und der Mechanismus der Entfernung von AOM und der Reduktion der DBPs-Bildung wurden unter Verwendung von Technologien wie Ultraviolett (UV), Vakuumultraviolett (VUV), Peroxomonosulfat (PS) und Ultraviolett/Peroxomonosulfat (UV/PS) als Kontrollgruppe untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die VUV/PS-Technologie besser funktioniert als andere Kontrolltechnologien bei der Entfernung von AOM, wobei die Entfernung von DOC und UV254 jeweils 74,7% und 70,7% erreichte, während auch die Entfernung des fluoreszierenden organischen Materials über 82,2% lag. Darüber hinaus steigt die Effizienz der AOM-Entfernung mit zunehmender Menge zugesetzten PS und dem Abfall des Anfangswerts des pH-Werts der Lösung. Experimente mit freien Radikalen bestätigten auch, dass die Hauptreaktiven Sauerstoffspezies (ROS) in der VUV/PS-Technologie Hydroxylradikale und Sulfatradikale sind, deren stationäre Konzentrationen jeweils 4,78 × 10-13 und 1,51 × 10-11 mol/l betrugen. Die VUV/PS-Technologie funktioniert durch die gleichzeitige Ultraviolett-Zersetzung und Oxidation der ROS zur effektiven Entfernung von AOM, wobei die VUV-Technologie auch die Erzeugung und Umwandlung von ROS effektiv fördert. Im Chlordesinfektionsprozess wurde eine signifikante Verringerung der Gesamtmenge an von VUV/PS behandeltem AOM erzeugten DBPs und ihrer theoretischen Toxizität beobachtet. Die VUV/PS-Technologie hat weitreichende Anwendungsperspektiven bei der Behandlung von AOM-reichem Wasser.