Die Klebe-Gleit-Eigenschaften von zementbasierten wärmedämmenden Verbundplatten (CBICS) und Bewehrungsstahl sind entscheidende Faktoren für ihr Zusammenwirken. Ihre konstitutive Beziehung kann das mechanische Verhalten der Grenzfläche direkt darstellen und ist eine wichtige Grundlage für das Strukturdesign von Verbundplatten. Durch Endzuggversuche an 32 Plattenproben wurde systematisch der Einfluss des Bewehrungsdurchmessers (8, 10, 12, 14 mm), der Dicke der Verbundschutzschicht (0, 5, 10, 15 mm) und der Belastungsreihenfolge auf die Klebeeigenschaften untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass aufgrund der synergistischen Rissblockierwirkung von Beton und Glasfasernetz die Klebeleistung am besten ist, wenn Bewehrungsdurchmesser und Schutzschichtdicke jeweils 10 mm betragen; die Belastungsreihenfolge hat einen signifikanten Einfluss auf die Klebezugfestigkeit: Wird der mittlere Bewehrungsstahl zuerst geladen, verringert sich die maximale Klebezugfestigkeit der seitlichen Bewehrungsstäbe um 20 % bis 35 %, während in Prüfkörpern mit großem Durchmesser zuerst die seitlichen Bewehrungsstäbe geladen werden, die maximale Klebezugfestigkeit des mittleren Bewehrungsstahls um 31 % bis 52 % erhöht wird. Basierend auf der Analyse des Versagensmechanismus und der Beanspruchungsmechanik wurde ein konstitutives Modell für die Klebe-Gleit-Beziehung von CBICS und Bewehrungsstahl erstellt, das eine gute Genauigkeit und hohe ingenieurtechnische Anwendbarkeit aufweist. Darüber hinaus wurde basierend auf Versuchsdaten die kritische Verbundankerungslänge für verschiedene Bewehrungsdurchmesser bei einer Schutzschichtdicke von 10 mm bestimmt.
关键词
zementbasierte wärmedämmende Verbundplatten; Endzugversuch an Balkenenden; Versagensmodus; Klebe-Gleiten; konstitutive Beziehung