Im Urbanisierungsprozess führt die langfristige zyklische Vibration der U-Bahn zu kumulativen Schäden an historischen Bauwerken, was insbesondere für historische Luftschutzbunker, die sowohl Kriegsbunkerfunktionen als auch altersbedingte Schäden aufweisen, eine besondere Bedrohung darstellt. Die bestehenden Studien zur Wechselwirkung von U-Bahn-Vibrationen und historischen Strukturen vereinfachen meist die unterirdischen Strukturen zu regulären unbeschädigten Materialien, und numerische Simulationen verwenden häufig lokale vereinfachte Modelle, wodurch es schwierig ist, die komplexe Belastungsumgebung der historischen Luftschutzbunker „unterirdischer Raumzwang + altersbedingte Strukturschäden“ präzise nachzubilden. Ebenso können sie deren unregelmäßige Form, Materialalterung und den kompletten Lastübertragungsweg der Vibrationsbelastungen im „U-Bahn-Boden-Bunker“-System nicht vollständig abbilden. Anhand des Luftschutzbunkers am ehemaligen Hauptsitz der Zeitung "Xinhua Daily" wurde mit PLAXIS 3D ein vollständig gekoppeltes Systemmodell erstellt, um das Verformungsverhalten der Vibrationen zu analysieren und die kumulativen Verformungen zu quantifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass der Einfluss der U-Bahn-Vibrationen auf den Bunker eine doppelte Charakteristik „Entfernungsminderung – Frequenzauswahl“ aufweist; die Vibrationen im Bunkerbereich konzentrieren sich hauptsächlich auf niedrige Frequenzen von 1,98 bis 8,67 Hz, die Hauptfrequenz an der Bunkerdecke beträgt 8,67 Hz; die räumlichen Unterschiede der dynamischen Reaktion des Bunkers werden gemeinsam durch „Entfernung – Form – Medium“ bestimmt, die nördliche Seite (dem Gleis am nächsten) weist einen Spitzenwert der vertikalen Beschleunigung von 1,05 m/s² und eine maximale Hauptspannung von 531 kPa auf, der „Vibrationsfokussierungseffekt“ des bogenförmigen Dachs bewirkt eine verbleibende plastische Verformung an der Oberseite von 2,0 mm (hauptsächlich viskose kumulative Schäden); die Setzung des Bunkers unter der zyklischen Last der U-Bahn zeigt das Merkmal „anfangs schnell, später stabil“, die langfristige Setzung über 50 Jahre wurde mit der „verbesserten Monismith-Formel + Schichtsummenmethode“ berechnet und beträgt 30,5 mm, womit sie die Setzungsgrenzwerte für historische Bauwerke (≤ 50 mm) gemäß der „Technischen Überwachungsnorm für städtische Schienenverkehrsbauwerke“ (GB 50911—2013) erfüllt.