Zur Untersuchung der dynamischen Reaktion, des Versagensmechanismus und der Stoßfestigkeit von Rahmenbauwerken unter Rollstein-Einfluss wurde ein selbst entwickeltes Schlittenbahn-Prüfgerät eingesetzt, um 9 Versuchsreihen unter unterschiedlichen Bedingungen mit Rahmenhausmodellen durchzuführen. Im Versuch wurden vier Schlüsselfaktoren berücksichtigt: Rollsteinmasse, Start-Höhe, Anzahl der Stoßsäulen und Fuß-Abstand des Hangs. Mit Hilfe eines orthogonalen Versuchsplans und Bewertung anhand von Versagensformen, maximaler Stoßkraft und Spitzenbeschleunigung wurden multivariate Kopplungseffekte und Sensitivitäten systematisch analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Versagensmodus von Rahmenstrukturen eine multiskalige Evolution aufweist („Material-Komponente-Gesamt“) und in fünf Grade eingeteilt werden kann: minimale, leichte, mittlere, schwere und vollständige Schäden, wobei die Anzahl der Stoßsäulen der sensitivste Faktor für die strukturelle Gesamtstabilität ist; die dynamische Reaktionsanalyse enthüllt den Dissipationsmechanismus der Übertragung der Stoßenergie von einem lokalen Impuls zur Gesamtträgheit mit Spitzenbeschleunigungen und -kräften an den Stoßsäulen von 9,91 bis 25,42 m/s² bzw. 178,95 bis 565,24 N; ein plastisches Energie-Reduktionsfaktor wurde eingeführt, um die empirische Stoßkraftformel aus dem theoretischen Modell zu korrigieren, wobei der Fehler zwischen berechneten und experimentell gemessenen Stoßkräften zwischen -9,98 % und 13,50 % liegt.